Vancouver Downtown

Vancouver Downtown

Wie kann man eine Stadt, die man noch nicht kennt, besser erkunden, als zu Fuß! Gestartet wurde in der Nachbarschaft, in der die coolen Leute wohnen (wie Martin nicht müde wird, zu erwähnen), von mir fälschlicherweise als “Mount Pleasure” bezeichnet, in Wirklichkeit aber weniger porno-esque von den Kanadiern “Mount Pleasant” getauft. Ganz nebenbei, die Nachbarschaft ist so cool, die haben sogar diese neuen Hover-Cars im Hinterhof stehen (s.u.).

Der Weg führte uns Richtung False Creek zum ehemaligen Olympischen Dorf Vancouvers von 2010. Da die Kanadier gerne deskriptiv arbeiten, was Ortsnamen angeht, heißt die Nachbarschaft hier schlicht “The Village (on False Creek)“. So heißt die Straße, die zum Skilift auf den Cypress Mountain führt… Skilift Road. So easy! Vom Village aus ging es, stets begleitet von Möwengeschrei, welches uns angenehm an das heimatliche Hamburg erinnerte, den Fluss entlang bis zu Granville Island.

Diese kleine Halbinsel inmitten Vancouvers bietet neben kleinen Läden, welche meist Kunst oder Handwerk verkaufen, einen großen Indoor-Foodmarket. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, wenn möglich mit besonderem Schwerpunkt auf Lokalem. Selbst so etwas “gewöhnliches” wie Äpfel, werden hier zur Geschmacksexplosion. Und nicht zuletzt sind auch die Sortennamen wie “Ambrosia” oder “Honey Crisp” nicht nur beim doofen Touri verkaufsfördernd. Angebaut werden die fruchtigen und gemüsigen Schätze vor allem im Okanagan Valley, welches ich gern mit dem Alten Land vor Hamburg verglichen habe. Der gemeine Kanadier wäre vermutlich empört. Zwischen den kleinen Galerien und Schuhgeschäften stach ein Ladengeschäft dann doch noch hervor. Ich kann zwar noch immer nicht glauben, dass man damit genug Geld zum Leben (vor allem im relativ teuren Vancouver) verdienen kann, aber allem Anschein nach täusche ich mich. Kinnes… festhalten… der ultimative Wirtschaftstipp jetzt hier, von mir, an euch: DAS Businessmodell der Zukunft lautet: Besen! (das lasse ich jetzt einfach mal so stehen)

Unermüdlich ging es weiter durch Downtown bis zum Hafen, wo unter anderem auch die Wasserflugzeuge liegen, die von Vancouver aus verkehren. Wie so vieles hier ist auch das Cactus Club Café eine Kette, die neben Speisen auch eine ziemlich umfangreiche Cocktail- und Longdrinkkarte hat. Der Cohiba ist der aktuelle Herbstdrink und einfach nur lecker!

Übrigens soll Vancouver unbestätigten Gerüchten zufolge der Ort sein, an dem man das beste Sushi außerhalb Japans essen kann. Und das sogar zu fairen Preisen. Meiner subjektiven Einschätzung nach stimmt diese Aussage. Sushi Bella ist der Tipp für jeden Vancouver-Besucher! (Ich weiß, dass der Name blöd klingt, ändert nichts an der Qualität des Sushis) Offene “Küche”, also man sieht nicht nur die frischen Zutaten, man kann dem Sushi-Chef auch beim Zubereiten auf die Hände schauen.

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